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Prof. Dr. Franz Ruppert

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Eine in den Therapien oft gestellte Frage lautet: Soll ich den Kontakt zu meinen Eltern abbrechen oder ist es besser, ihnen zu verzeihen und mich mit ihnen auszusöhnen? Dazu folgende Erkenntnisse von mir:

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Bei Weltkriegen geht es um die Weltherrschaft. Daher begann der 3. Weltkrieg zwischen den verbliebenen Supermächten USA und UdSSR bereits als der 2. Weltkrieg gerade zu Ende war. Weil ab 1945 bald beide im Besitz von Atombomben sind und sie sich gegenseitig mit dem alles vernichtenden Atomschlag drohen, führen diese Supermächte zusammen mit ihren Alliierten von nun an Stellvertreterkriege - u.a in Korea, in Cuba, in Vietnam, in Ägypten, in Nicaragua, in Afghanistan, in der Ukraine und aktuell in Syrien.

Bei Weltkriegen wollen dann auch alle mitmischen, die sich zur politischen wie ökonomischen Weltherrschaft berufen fühlen, z.B. auch Deutschland und die EU. Folgerichtig stimmt derzeut die deutsche Verteidigungsministerin mit all dem Ernst, der ihr zur Verfügung steht, die Nation auf noch mehr Kriege und höhere Kriegsbereitschaft ein - pardon, wir "verteidigen" ja nur "unsere Interessen" - Pech für "die anderen", wenn sie dem Erfolg "unserer Nation" dabei im Weg stehen.

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"Weg aus Europa!" - Abgrenzungen schaffen keine eigene Identität ("Wir Engländer sind keine Europäer!"). Auch bei Nationen nicht, die ohnehin nur Konstrukte der Abgrenzung von anderen Nationen sind. Neue Abgrenzungen setzen daher nur alten Täter-Opfer-Dynamiken weiter fort und schaffen neue traumatisierende Verletzungen. Die Identifikation mit der eigenen Nation ist der Einstieg in Täter-Opfer-Dynamiken, die sich im Laufe der Zeit immer mehr radikalisieren.

Hier zwei aufschlussreiche Artikel, warum und wie die wirtschaftliche und politische Elite Großbritanniens in den boarding schools systematisch traumatisiert und emotional zerstört wird. "Eliteschulen wie Eton traumatisieren Kinder" und "Boarding schools warp our political class – I know because I went to one"

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Europa-, Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele sind Mittel der Nationenkonkurrenz. Daher feiern die Nationen ihre Gewinner bei solchen Wettbewerben als ihre Helden, die der eigenen Nation Ehre machen. Deshalb gibt es auch das Umgekehrte: Nationale Sportler feiern ihre Nation und stehen ihr bedingungslos mit ihren Körpern zu Diensten.

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Wer Tatsachen im Außen leugnet, z.B. den Holocaust an der jüdischen Bevölkerung, will seinen eigenen inneren Holocaust nicht wahrhaben. Er will den Terror seiner Kindheit verdrängen und verlagert diesen inneren Terror deshalb nach außen. Rechtsnationales oder antisemitsches Denken ist das geistige Schutzschild, um sich selbst und die eigene innere Not nicht zu fühlen. Dadurch werden auch die eigenen Eltern als ursprüngliche Täter geschont. Unschuldige müssen dafür büßen.

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Wer die Grenzen anderer massiv überschreitet, hat in seiner Kindheit selbst massive Grenzüberschreitungen erlebt. Er fügt anderen den Schmerz zu, den er in sich abgespalten hat.

Täterschaft ist in der Regel die Reinszenierung der eigenen Opferschaft. Statt den Zorn und die Wut auf seine eigenen Eltern zum Ausdruck zu bringen, die ihm diesen Schmerz in seiner Kindheit zugefügt haben, konsturiert er sich die Erlaubnis, völlig Unschuldige und ihm Unbekannte zu töten.

Jenseits der Überlebensstrategien eines traumatisierten Menschen gibt es keine objektiven, sachlichen Notwendigkeiten, einen Krieg vom Zaun zu brechen.

Daher ist Politik machen oft der Versuch, die eigenen Täter- wie Opferhaltungen hinter Sachzwängen zu verbergen.

Wer sich auf Sachdiskussionen über Kriege einlässt, ist den Trauma-Überlebensstrategien von Trauma-Opfern wie Tätern schon auf den Leim gegangen.

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(auch als Podcast zum Nachhören)

Ob eine Diskussion in die richtige Richtung geht, zur Klärung von Sachverhalten und Interessen beiträgt oder von vornherein in die Irre läuft und von Ideologien beherrscht wird, hängt meines Erachtens von den verwendeten Grundbegriffen ab.

„Um-Welt“ – bereits dieser Begriff enthält nach meiner Ansicht eine Anmaßung, weil ich mich als Mensch in den Mittelpunkt der „Welt“ setze. Um mich soll diese sich dann drehen. Wobei auch der Begriff „Welt“ schon so umfassend ist, dass er alles und nichts bedeuten kann. Er ist viel zu unkonkret und auch hier täte Bescheidenheit not. Als Mensch kann ich vielleicht noch über die Erde und die Erdkugel sprechen, aber auch das hat schon eine Dimension, welche für die meisten von uns jenseits aller Vorstellungskraft ist und von der wir nur Millionstel Bruchteile an wirklichem Wissen zur Verfügung haben.

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