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Prof. Dr. Franz Ruppert

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Viren sind lebendige Organismen, die zu ihrem Selbsterhalt und ihrer Vermehrung Wirtskörper benötigen. Sie nehmen sich, was sie bekommen können. Das bedeutet, jeder Organismus, der sich vor ihnen nicht ausreichend schützen kann, wird allmählich von Viren aufgefressen und stirbt möglicherweise sogar daran. Zuweilen kann es gelingen, eine Art Symbiose zwischen dem Virus und dem Wirtskörper zu etablieren, so dass die Viren nur zeitweise Zugriff auf den Wirtskörper haben, z.B. wenn dieser in seiner Immunabwehr geschwächt ist. Selbstschutzprogramme der Wirtskörper und Mutationen der Viren liefern sich einen beständigen Wettlauf, wer für eine gewissen Zeit die Nase vorne hat.

Der Corona-Virus scheint ein sehr gefräßiger Virus zu sein, der nun nicht nur wie bislang Tierkörper, sondern nun auch Menschenkörper besiedeln kann. Er kann diese relativ schnell zum Sterben bringen, weil denen bald die lebenswichtigen Herz- und Atemfunktionen abhandenkommen.

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„Mütter starben, weil ihre Gebärmutter nach der Gabe von Cytotec gerissen war. Kinder kamen behindert zur Welt, weil sie durch die extrem starken und dichten Wehen an Sauerstoffmangel litten. Ein Wehensturm kann sich für das Kind so anfühlen, als würde man seinen Kopf immer wieder unter Wasser drücken und ihm beim Auftauchen kaum eine Chance geben einzuatmen. … Die Tablette kostet ein paar Cent. … Es gibt Hinweise darauf, dass Geburten mit Cytotec schneller verlaufen und mit weniger Kaiserschnitten, weil es sehr effektiv ist.“ (Süddeutsche Zeitung, 12.2.2020, S. 3). Die Diskussion, die seitdem dazu einsetzt, dreht sich im Wesentlichen um die Frage, ob es legal sei, dass dieses nur als Magenmittel zugelassene Medikament auch in der Geburtshilfe zum Einsatz kommen dürfe. Dieser Streit verfehlt meines Erachtens meilenweit den Kern des Problems.

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"Systemsprenger" (2019, Regie Nora Fingscheidt) heißt ein Film, den ich mir am 26.1.2020 angesehen habe. Darin wird ein neunjähriges Mädchen namens Benni gezeigt, dass von einer Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung zur nächsten weitergereicht wird. Das immer wieder per Notarzt-Einsatz in der Psychiatrie landet. Für das vom Jugendamt Pflegemütter, Heim- und Wohngruppenaufenthalte und intensivpädagogische Betreuungen organisiert werden. Trotz allem rastet Benni immer wieder voll von abgrundtiefem Hass und grenzenloser Wut aus und verletzt isch und andere schwer. Sie zeigt dann keinerlei Schmerzempfinden oder Mitgefühl.

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Immer wieder werde ich angefragt und stelle mir auch selbst die Frage, ob "Demenz" etwas mit Traumaerfahrungen zu tun hat. Nun hat sich in diesen Weihnachtsferien ein Mailaustausch mit einer Hospiz-Begleiterin ergeben, den ich mit ihrer Zustimmung hier veröffentliche:

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Europa-, Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele sind Mittel der Nationenkonkurrenz. Daher feiern die Nationen ihre Gewinner bei solchen Wettbewerben als ihre Helden, die der eigenen Nation Ehre machen. Deshalb gibt es auch das Umgekehrte: Nationale Sportler feiern ihre Nation und stehen ihr bedingungslos mit ihren Körpern zu Diensten.

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Eine in den Therapien oft gestellte Frage lautet: Soll ich den Kontakt zu meinen Eltern abbrechen oder ist es besser, ihnen zu verzeihen und mich mit ihnen auszusöhnen? Dazu folgende Erkenntnisse von mir:

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Gerade jetzt, wo wir uns gegenseitig ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2020 wünschen, nimmt der 3. Weltkrieg weiter Fahrt auf.

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Bei Weltkriegen geht es um die Weltherrschaft. Daher begann der 3. Weltkrieg zwischen den verbliebenen Supermächten USA und UdSSR bereits als der 2. Weltkrieg gerade zu Ende war. Weil ab 1945 bald beide im Besitz von Atombomben sind und sie sich gegenseitig mit dem alles vernichtenden Atomschlag drohen, führen diese Supermächte zusammen mit ihren Alliierten von nun an Stellvertreterkriege - u.a in Korea, in Cuba, in Vietnam, in Ägypten, in Nicaragua, in Afghanistan, in der Ukraine und aktuell in Syrien.

Bei Weltkriegen wollen dann auch alle mitmischen, die sich zur politischen wie ökonomischen Weltherrschaft berufen fühlen, z.B. auch Deutschland und die EU. Folgerichtig stimmt derzeut die deutsche Verteidigungsministerin mit all dem Ernst, der ihr zur Verfügung steht, die Nation auf noch mehr Kriege und höhere Kriegsbereitschaft ein - pardon, wir "verteidigen" ja nur "unsere Interessen" - Pech für "die anderen", wenn sie dem Erfolg "unserer Nation" dabei im Weg stehen.

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"Weg aus Europa!" - Abgrenzungen schaffen keine eigene Identität ("Wir Engländer sind keine Europäer!"). Auch bei Nationen nicht, die ohnehin nur Konstrukte der Abgrenzung von anderen Nationen sind. Neue Abgrenzungen setzen daher nur alten Täter-Opfer-Dynamiken weiter fort und schaffen neue traumatisierende Verletzungen. Die Identifikation mit der eigenen Nation ist der Einstieg in zahlreiche Täter-Opfer-Dynamiken, die sich im Laufe der Zeit immer mehr radikalisieren.

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Wer Tatsachen im Außen leugnet, z.B. den Holocaust an der jüdischen Bevölkerung, will seinen eigenen inneren Holocaust nicht wahrhaben.

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