Zum Objekt gemacht werden

Wenn ein Mensch zum Objekt der sexuellen Bedürfnis-Befriedigung eines anderen Menschen gemacht wird, dann besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er dadurch traumatisiert wird. Das hat weitreichende Folgen für ihn auf der psychischen wie körperlichen Ebene. Dies kann auch sein gesamtes Beziehungsleben massiv beeinträchtigen. Da ich weltweit Seminar mache, weiß ich, dass sexuelle Traumatisierungen in allen Ländern, in denen ich bin, vorkommen und keinesfalls selten oder eine Ausnahmeerscheinung sind.

 

Für mich ist das Leiden, dass durch sexuelle Traumatisierungen erzeugt wird, weltweit verbreitet. Das wäre ein guter Grund, eine Pandemie zu deklarieren, um die Ursachen sexueller Traumatisierungen weiter aufzuklären und sinnvolle Maßnahmen zu deren Eindämmung zu entwickeln.

In einen Interview mit Angela Bittl, die einen permanenten Online-Kongress zu diesem Thema gestartet hat, gehe ich auf meine Erfahrungen mit sexuellen Traumatisierungen ein. Was sind die Ursachen? Anhand welcher Symptome kann man eine sexuelle Traumatisierung rekonstruieren? Welche Formen von Täterschaft gibt es? Was hilft hier weiter und was sind meine Erfahrungen mit der Identitätsorientierten Psychotraumatherapie (IoPT)?

Verschwindet die Prostitution auf immer in Deutschland?

Mich wundert, wie geräuschlos im Zuge der Corona-Pandemie die Schließung der Bordelle in Deutschland über die Bühne ging, in einem Land, indem Sexarbeit legal ist, wenn sie wie eine normale Erwerbsarbeit gehandhabt wird. Ich bin gespannt, wie es dann nach dem Abblasen der Pandemie auf diesem Gebiet täglicher, millionenfacher massiver sexueller Traumatisierung weitergehen wird. Es landen vor allem jene in der Prostitution, die zuvor schon als Kinder Opfer von sexueller Traumatisierung waren.

 

hier der link zum gesamten Online-Kongress

Online – MISSBRAUCHSKONGRESS – Sag JA zu Dir! 2020

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aus der Psychologie, Traumatherapie, Medizin, Recht & Spiritualität.

Alles Wissen in 28 intensiven & berührenden Interviews von Experten für Dich.

Alle Videos kannst Du Dir kostenfrei vom 08.-17.Mai anschauen.

Hier kannst Du Dich kostenfrei anmelden:

MISSBRAUCHSKONGRESS.de

P.S.: unter https://missbrauchskongress.de/partnerprogramm/ finden Sie alle Informationen, Banner, Texte und Trailer.

Kontakt

Prof. Dr. Franz Ruppert

Englmannstr. 2 (2. OG)
D-81673 München

+49 (0) 170 7348434
professor@franz-ruppert.de

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