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Hier noch ein Hinweis auf einen Beitrag von Dr. Wolfgang Wodarg vom 4.5.2020, der offenbar eine Ahnung davon hat, was Viren sind.

Du = Infektiös

„Wer bin Ich in einer traumatisierten Gesellschaft?“, so lautet der Titel meines Buches, das ich 2018 veröffentlich habe. 2020 erhalte ich von der Gesellschaft, in der ich lebe, die Antwort: Du = infektiös! Ich bekomme von nun an die Zuschreibung seitens der Politik, ein Mensch zu sein, der grundsätzlich mit Viren infizierbar ist und deshalb andere Menschen infizieren kann.

Dass Menschen sich mit Krankheitserregern infizieren und dann andere infizieren können, ist keine neue Wahrheit. Das ist schon immer so und wird immer so bleiben, solange es Menschen gibt. Neu daran ist: Diese banale Lebensweisheit wird nun mit der Gewährung bürgerlicher Grundrechte verknüpft. Nur der Bürger, der nachweisen kann, gegen die Viren immun ist, die von der Politik als hochinfektiös eingestuft werden, hat weiterhin Zugang zum bürgerlichen Leben und zu Grundrechten wie Bewegungsfreiheit, Berufsfreiheit, Reisefreiheit, Versammlungsfreiheit etc.

Das Ziel der „Corona“-Pandemie von Anfang an

Die seit März dieses Jahres verkündete Corona-Pandemie soll nach Ansicht ihren Organisatoren erst dann für beendet erklärt werden, wenn es einen Impfstoff gegen Covid-19 gibt. Auch die Bundesregierung hat sich im Schulterschluss mit der WHO, Bill Gates, dem Robert-Koch-Institut, Herrn Prof. Drosten, den sogenannten „Qualitätsmedien“ und den Impfstoffherstellern dieser absurden Idee von Anfang an verschrieben. Spätestens seit dem 24. April ist das auch bundesöffentlich kein Geheimnis mehr. In einem Pressestatement im Rahmen der WHO-Spenden-Videokonferenz verlautbart Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wir alle wissen, dass wir mit der Pandemie leben müssen, bis wir einen Impfstoff gefunden haben. Zentral ist also die Entwicklung eines solchen Impfstoffes, natürlich auch von Therapeutika und natürlich auch von Diagnosemethoden.

Ich stimme dem UN-Generalsekretär zu: Es handelt sich um ein globales öffentliches Gut, diesen Impfstoff zu produzieren und ihn dann auch in alle Teile der Welt zu verteilen. Das wird eine große Kraftanstrengung sein, wenn wir einmal einen solchen Impfstoff haben. Deshalb unterstützen wir mit ganzer Kraft die Konferenz am 4. Mai.

Wir wissen, dass noch eine ziemlich beachtliche finanzielle Lücke zu schließen ist. Deshalb möchte ich auch alle aufrufen, egal ob aus der Politik oder aus der privaten Wirtschaft, die in der Lage sind, uns zu unterstützen, um diese finanzielle Lücke in Höhe von acht Milliarden Euro, wie es uns das Global Preparedness Monitoring Board gesagt hat, zu schließen und dann wirklich auch sicher auf dem Pfad zu einer Entwicklung zu sein.“[1]

Was für ein atemberaubender Irrsinn: Die mächtige deutsche Bundeskanzlerin hilft einem der reichsten Männer dieser Welt dabei, noch mehr Geld dafür zu bekommen, die deutsche wie die Weltbevölkerung in sein Impfwahnprogramm hineinzuziehen! Jeder, der Geld übrig hat, soll diesen Wahnsinn jetzt mitfinanzieren!

Was helfen Impfungen?

Dabei sind Impfungen schon seit vielen Jahren grundsätzlich in der Kritik und nach Impfstoffen gegen Coronaviren wird seit 20 Jahren vergeblich geforscht. Es ist zudem fraglich, ob Impfungen überhaupt etwas nutzen und nicht sogar zusätzliche Krankheiten und Todesfälle erzeugen. Der Facharzt für Radiologie, Gerd Reuther befasst sich in einem Rubikon-Beitrag mit der Geschichte der Impfungen und den verschiedenen Krankheiten und den entsprechenden Impfaktionen. Seine Bilanz ist ernüchternd. Bei keiner Krankheit (TBC, Polio, Ebola …) sind Impfungen ursächlich daran beteiligt, die Gesamtgesundheit einer Bevölkerung positiv zu beeinflussen. „Die Hybris derjenigen, die jetzt in der Lügeninszenierung von Corona als ultimative Kämpfer für jedes Menschenleben auftreten, entlarvt sich in jedem Fall, wenn eine Impfung gegen Covid-19 oder auch ein wirksames Medikament als Schlüssel zur Aufhebung gesellschaftlicher Restriktionen postuliert wird. Bill Gates ist weder Mediziner, noch Biologe, er hat auch kein Studium und keine Berufsausbildung absolviert. Er ist Unternehmer. Und ziemlich skrupellos, wenn man sich die von seiner Stiftung durchgeführten Impfungen in Indien, Afghanistan und in Afrika ansieht. Hier wurden Impfungen als Vorwand für eine Geburtenkontrolle verwendet und neue Impfstoffe getestet, die Tausende von Kindern Gesundheit oder Leben kosteten (31). Die Impfstoffe brachten mehr Kinder um als die Krankheiten (32).“[2]

Wie das im Detail bei jeder einzelnen Infektionsart sein mag, kann ich nicht generell beurteilen. Das müsste ein Board von Experten, die unabhängig von den Impfstoffherstellern und deren Gewinninteressen sind, nach rein wissenschaftlichen Kriterien machen.

Zumindest ist das Thema Impfschäden auch in Deutschland nicht unbekannt:

„Im Jahr 1930 wurden in Lübeck 256 Babys (etwa 84 Prozent aller Neugeborenen) oral gegen Tuberkulose geimpft. Dieser Massenimpfung gingen große Werbekampagnen voran, um die Eltern der Kinder davon zu überzeugen, dass sie fahrlässig handeln würden, falls sie sich dagegen entscheiden sollten.

Die Folgen der Impfaktion waren verheerend: 131 Impflinge erkrankten und litten zum Teil ihr ganzes Leben lang an chronischen Folgeschäden (z. B. starke Schwerhörigkeit) und 77 Babys fanden den Tod. Die Prozessführung gestaltete sich als besonders schwierig, da Juristen über einen Sachverhalt zu entscheiden hatten, über den sich sogar die medizinischen Sachverständigen nicht einig waren.

Letztendlich wurde von fünf Angeklagten nur der Hersteller und Tuberkulose-Forscher Georg Deycke wegen fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Tötung zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Der ebenfalls beteiligte Internist Ernst Altstaedt wurde hingegen aufgrund derselben Vergehen lediglich zu 15 Monaten Haft verurteilt, kam nach nur sieben Monaten wieder frei und durfte weiterhin seinem Beruf als Arzt nachgehen. Der Schuldspruch basierte darauf, dass der Impfstoff in einem ungeeigneten Labor kultiviert worden sei und man auf Tierversuche verzichtet hätte.

Dazu sei gesagt, dass der damalige Amtsgerichtsrat Wibel mit den gesellschaftlich gut situierten und gesellschaftlich anerkannten Angeklagten sympathisierte und es ohne Druck der empörten Öffentlichkeit gar nie zu einem Prozess bzw. einer Verurteilung gekommen wäre. Wibel beging 1932 Selbstmord.“[3]

Wo bleibt der Sachverstand?

Eine sachliche, auf wissenschaftlichen Kriterien begründete Risikoabschätzung von Covid-19 und möglichen Impfschäden geschieht im Kontext von Sars-Cov2 und Covid-19 derzeit jedenfalls nicht. Hier gibt es kein Board, in dem die führenden Köpfe auf den Gebieten der Virologie, Epidemiologie, Lungenheilkunde, Pathologie, Psychologie, Soziologie, Jurisprudenz und Ethik ihren Sachverstand zusammentun, um die bestmögliche Strategie zu finden, mit einem Krankheitserreger wie „Corona“ so umzugehen, dass dies die Gesundheit der Menschheit am Ende sogar befördert.

Seit Beginn der Corona-Pandemie wird nur die eine Sichtweise mit aller Gewalt durchgeboxt: „Neuartig“, „hochinfektiös“, „verursacht Millionen von Toten“, „überlastet das Gesundheitssystem“, „Solidarität mit den Alten und Schwachen“. Von den angeblichen „Qualitätsmedien“ wird dieses Narrativ tagtäglich mit Schreckensbilanzen, Horrorbildern und Horroreinzelschicksalen mantraartig wiederholt, damit dieser Pandemiefall möglichst jedem einleuchtend erscheint.

Eine dümmere und reduziertere Logik über menschliche Gesundheit wie „ein Virus = eine Krankheit“ kann es kaum geben. Weder wird der Immunstatus der betreffenden Menschen, noch werden Umweltbedingungen, noch werden psychologische Zusammenhänge auch nur annähernd in Betracht gezogen.

Alle, die in den vermeintlichen „Qualitätsmedien“ noch mit differenzierten wissenschaftlichen und für die Gemeinschaft wohlmeinenden Ansichten zu Wort kommen, werden dort sofort als unseriös oder eigensüchtig gebrandmarkt und ins politische, wissenschaftliche oder gar menschliche Abseits gestellt, wie etwa mit Herrn Dr. Wodarg, Herrn Professor Bakthi, Herrn Professor Streek oder Herrn Laschet schon geschehen.

Eigen-Immunität als große Ausnahme

Wie bei einem Planspiel vorhersagbar kommt jetzt (29.4.2020) eine Formulierung für eine Gesetzesänderung, welche im Eilverfahren Impfungen einfordert, sofern jemand seine Immunität nicht amtlich bestätigt nachweisen kann. So soll ab nun die Änderung von § 28 Abs. 1 Satz 3 des Infektionsschutzgesetzes (Artikel 1 Nr. 20 Buchst. a) lauten: „§ 28 wird wie folgt geändert: a) Absatz 1 Satz 3 werden die folgenden Sätze eingefügt:

„Bei der Anordnung und Durchführung von Schutzmaßnahmen nach den Sätzen 1 und 2 ist in angemessener Weise zu berücksichtigen, ob und inwieweit eine Person, die eine bestimmte übertragbare Krankheit, derentwegen die Schutzmaßnahmen getroffen werden, nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft wegen eines bestehenden Impfschutzes oder einer bestehenden Immunität nicht oder nicht mehr übertragen kann, von der Maßnahme ganz oder teilweise ausgenommen werden kann, ohne dass der Zweck der Maßnahme gefährdet wird. Soweit von individualbezogenen Maßnahmen abgesehen werden soll oder Ausnahmen allgemein vorgesehen werden, hat die betroffene Person durch eine Impf- oder Immunitätsdokumentation nach § 22 oder ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, dass sie die bestimmte übertragbare Krankheit nicht oder nicht mehr übertragen kann.“

Die in diesem Text enthaltene Logik ist verzwickt. Angewendet auf Covid-19 lautet sie: Wir gehen davon aus, dass es bereits einen „Impfschutz“ gegen Covid-19 gibt. Dieser wird zunächst noch auf eine Stufe mit einer möglicherweise „bestehenden Immunität“ bei einem Menschen gestellt. Wenn das der Fall ist, ein Mensch also entweder geimpft oder von sich aus einen Immunstatus erworben hat, kann er von der „Anordnung oder Durchführung von Schutzmaßnahmen“, die der Staat beschließt, „ganz oder teilweise ausgenommen werden“. Allerdings auch nur bedingt, nämlich nur dann „ohne dass der Zweck der Maßnahme gefährdet wird.“ Was wohl bedeutet: zu viele Ausnahmen dürfen es nicht sein, um das Ziel einer generellen Massenimpfung nicht zu unterlaufen. Um im Einzelfall diesen Ausnahmezustand, nicht geimpft werden zu müssen, zu vermeiden, muss man sich eigens darum bemühen, dass ein ärztliches Zeugnis das amtlich beglaubigt. In diesem soll unter anderem auch stehen, wie lange die Immunität anhält. Was im Falle von Covid-19 wegen fehlender empirischer Studien wissenschaftlich schlicht unmöglich einzuschätzen ist.

Infektionsschutzgesetz hebelt das Grundgesetz aus

Nicht geimpft zu werden, ist also zukünftig der Ausnahmefall, die Impfung soll der Regelfall werden. Wer nicht geimpft ist, ist er ein potentieller Sozialschädling. Seine bürgerlichen Grundrechte werden für ihn daher solange außer Kraft gesetzt, bis er seine Nicht-Infizierbarkeit und seine Nicht-Infektiosität amtlich beglaubigt nachweist oder er genervt aufgibt und sich freiwillig seine Impfdosen verabreichen lässt.

Die Möglichkeit eines Selbstimmunisierungsschutzes wird bei der als „Covid-19“ definierten Infektionskrankheit im Moment zudem durch die Abstands- und Isolationsregeln und das Tragen von Mundschutz systematisch verhindert. Vermutlich sind daher jetzt auch weniger infiziert und damit auch weniger immun als sonst z.B. bei einer Grippewelle üblich, die meist innerhalb von ein bis zwei Monaten bei einer Bevölkerung eine sogenannte „Herdenimmunität“ bewirkt. Daher ist das Potential für eine mögliche weitere Corona-Infektionswelle im kommenden Herbst höher und die Masse der zu impfenden Personen zur Freude der Impfstoffhersteller und ihrer Unterstützter bei „Covid-19“ entsprechend groß.

Argumentieren mit der Logik der Möglichkeit

Damit die Summe der mit Impfungen zu beglückenden Menschen nicht zu klein wird, wie damals 2010 bei der „Schweinegrippe“, und das Pandemie-Szenario weiter glaubhaft erscheint, wird das Corona-Narrativ mit einer weiteren Horroridee ausgeschmückt: Derzeit gäbe „es keinen Beweis, dass Personen, die sich von COVID-19 erholt und Antikörper haben, vor einer zweiten Infektion geschützt sind, warnt die Weltgesundheitsorganisation WHO.“[4]

So etwas zu behaupten, hat mit wissenschaftlicher Empirie nicht mehr das Geringste zu tun. Das geht nur mit dem assoziativen Denkmuster der „Logik der Möglichkeit“. Ich behaupte, etwas ist real, weil es möglich ist. Da aber alles als möglich gedacht werden kann, kann damit jeder denken und behaupten, was er will. Ob die eigene Ansicht dann Gewicht hat, entscheidet sich in der Folge und in der Praxis nicht durch eine fairen Wettstreit von Argumenten, sondern über die Machtfrage: Wer die Machtmittel hat, definiert, was als möglich gilt und was nicht.

Das hat dann mit Wissenschaft nichts mehr zu tun. Das ist das Verbreiten von Ideologien, also interessensgeleiteten Welt- und Menschenbildern.

Die Logik der Möglichkeit ist ja schon der Ausgangspunkt, aufgrund dessen die WHO etwas als Pandemie definiert. Nur weil eine weltweite Infektionsmöglichkeit besteht, wird ein Krankheitserreger als gefährlich eingestuft, unabhängig vom Nachweis seiner tatsächlichen Schädlichkeit.

Um hier einen Vergleich zu bemühen: Ich drücke den Knopf der Alarmanlage in meinem Haus selbst, ohne zu wissen, ob tatsächlich ein Einbrecher in mein Haus will. Dann lasse ich auf unbestimmte Zeit alles stehen und liegen, ziehe mich in den hintersten Winkel eines Zimmers zurück und warte voller Panik, bis Polizei und Feuerwehr kommen, um mich zu retten.

Auch das Operieren mit Infektionszahlen und deren möglicher Zu- oder Abnahme um einen hypothetisch angenommenen Reproduktionsfaktor ist die logische Folge dieses falschen Denkens. Es ist daher für die Protagonisten des Pandemie-Zustandes im Grunde genommen ein Ärgernis, dass sie mit Todesraten nachweisen sollen, dass es eine gefährliche Krankheit wie Covid-19 überhaupt gibt und diese Erkrankung tatsächlich ursächlich für viele Sterbefälle ist. Es geht ihnen letztlich ja nur darum, diesen SARS-CoV2-Virus als Fall für eine Massenimpfung durchzusetzen.

Deshalb werden solche Todesraten-Statistiken mehr recht als schlecht gefälscht und zu Zahlen hochgerechnet, die der Bevölkerung den Ernst der Lage vor Augen führen sollen, damit deren Angstfantasien genügend Stoff bekommen und sich daran in ihrer Panik weiter ausleben können. Aber eigentlich sollte es das im Sinne der Pandemie-Konstrukteure gar nicht brauchen. Der Virus ist hochansteckend, keiner kann sich selbst davor ausreichend schützen, die Gesundheitssysteme werden überlastet – das sollte nach ihrer Ansicht eigentlich genügen, um sich in der Bevölkerung die Impfungen als Erlösung von den verordneten Zwangsmaßnahmen herbei zu sehnen.

Damit sei dann doch schließlich allen gedient: die Impfstoffhersteller bekommen auf Jahre hinaus garantiert ihre Profite, der Staat kann endlich wieder zu seinem Normalzustand übergehen, das exponentielle Geldwachstum zu fördern und damit aufhören, seine Bevölkerung weiter mit Corona-Maßnahmen zu drangsalieren. Und die Menschen wissen ab jetzt, wo es zukünftig lang geht und inwiefern sie von nun an das Objekt staatlicher Gesundheitsschutzmaßnahmen sind.

„Corona“ als Testfall für eine neue Welt

Ist dieses Prinzip „Impfen ist die erste Bürgerpflicht“ erst einmal rechtlich legitimiert, so kann das mit jedem anderen Virus vor und nach Corona auch gemacht werden. Ein Virus wird definiert, die meisten Menschen haben dann definitionsgemäß noch keinen Immunschutz und gehen schon alleine deshalb freiwillig zur Impfung, um ihre bürgerlichen Freiheiten zu behalten. Zumindest stellen sich das die Initiatoren dieses Masterplans so vor. Sie hoffen, so das hässliche Wort „Zwangsimpfung“ möglichst nicht in den Mund nehmen zu müssen. „Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet vorerst nicht damit, dass bei Vorliegen eines Impfstoffs gegen das Coronavirus auch eine Impfpflicht kommen müsste. Sein Eindruck sei, dass die allermeisten Bürger sich eine solche Impfung wünschen würden, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Berlin. „Überall da, wo wir durch Bereitschaft und gutes Argumentieren zum Ziel kommen, braucht es aus meiner Sicht keine Pflicht.“[5]

Dass es schon von Anfang an um mehr als nur „Corona“ geht und „Corona“ nur der aktuelle Testfall ist, erscheint mir deshalb plausibel, weil Bill Gates sonst nicht fordern würde, so viele Impfstoff-Forschungslabors und –produktionsstätten wie möglich aufzubauen. Das sind für ihn die Fabriken der Zukunft, in denen die Impfstoffe für den jeweiligen Virus hergestellt werden, den die WHO dann im Bedarfsfall ohne weiteren wissenschaftlichen Nachweis wieder als „neuartig“ und „hochinfektiös“ und „hochtödlich“ propagieren können wird.

Die politischen Abläufe sind dann schon eingeübt und möglicherweise in ein paar Jahren reflexhaft abrufbar. Man hat sich dann auch daran gewöhnt, dass mit der Entwicklung von Impfstoffen keine Zeit mit langen Testungen zu verschwenden ist. Die allfälligen Nebenwirkungen solcher Impfstoffe gehen ohnehin ebenfalls zur Lasten der Staatskassen, welche die Impfstoffe bezahlen, und nicht zu Lasten der Impfstoffhersteller. Das ist die viel beschworene „neue Realität“ – eine Welt die nach Corona eine andere sein soll als davor.

Kaum ist mir dieser Gedanke am 3.5.2020 abends in den Sinn gekommen, so kam postwendend seine Bestätigung. Ich erhalte einen Hinweis auf einen Artikel in der Berliner Zeitung. Dort äußert sich ein Herr Dominik Spitzer, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im bayrischen Landtag. Er „vertritt laut Bayerischer Staatszeitung die Auffassung, bereits für den Winter 2020/2021 eine Pflicht zur Grippe-Impfung zu verordnen. Dazu müssten jetzt bereits Millionen an Impfdosen gekauft werden. Die Leute sollten gegen Influenza geimpft werden, um „einer möglichen Überlastung unseres Gesundheitssystems vorzubeugen“, so Spitzer. Der FDP-Mann weiter: „Trotz vielfältiger Kampagnen erreicht Deutschland mit einer Impfquote von circa 35 Prozent noch nicht einmal die Hälfte der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgegebenen Zielmarke von 75 Prozent bei den über 60-Jährigen – also der für das Covid-19-Virus vulnerablen Gruppe. Um diese Quote hochzutreiben und eine gewisse Herdenimmunität gegen die Influenza aufzubauen, wäre eine einmalige Impfpflicht als Ultima Ratio ein radikaler Schritt, aber definitiv eine sinnvolle Maßnahme, um unsere wertvollen intensivmedizinischen Ressourcen durch weniger schwer Influenza-Erkrankte zu entlasten.“[6]

Identifikation mit der neuen Zuschreibung, nur um sein Überleben weiter zu führen?

Politiker aller Parteien scheinen sich in Deutschland derzeit einig zu sein: Impfen ist die erste Bürgerpflicht. Und wer ein gehorsamer Bürger ist, wird sich dieser seiner Staatspflicht nicht entziehen, oder? Denn nur mit diesem Akt der selbst gewählten Identifikation mit staatlichen Zuschreibungen meint er, erneut seine Chancen nutzen zu können, vom Objekt staatlicher Schutzmaßnahmen wieder zum Subjekt seiner Überlebensstrategien in einer traumatisierten und traumatisierenden Gesellschaft zu werden. Ein gutes und selbstbestimmtes Leben sieht meines Erachtens allerdings ganz anders aus.

Geldvermehrung macht nicht glücklich

Wie man am Beispiel der Corona-Pandemie sieht: Geld und der Zwang zur Geldvermehrung machen niemanden glücklich und im guten Sinne intelligent und sozial:

  • Die Superreichen werden immer maßloser und gieriger nach immer mehr. Sie handeln zutiefst a-sozial in der Durchsetzung ihrer Geldvermehrungsstrategien, haben dafür die verrücktesten Ideen, korrumpieren andere Menschen und gehen über Leichen. Sie sind selbst wie ein hochgefährlicher Virus, der die menschlichen Gemeinschaften, aus den sie selbst entstamme, von innen her zerstört.
  • Die normal Reichen haben Angst, ihren Reichtum wieder zu verlieren und dienen sich daher den Superreichen und ihren Strategiespielen, wo sie nur können, an. Auch sie verschwenden ihre Intelligenz im Hauen und Stechen in der Konkurrenz mit anderen um vermeintliche persönliche Vorteile, um ein möglichst großes Stück vom Geldkuchen abzubekommen. Auch sie verkommen dabei ethisch.
  • Die Masse der Armen werden dumm und unmündig gehalten. Sie hält duldsam den Mund aus Angst vor dem Verlust der ihnen von den Reichen und Superreichen zugestandenen minimalen Einkommensmöglichkeiten. Diese Menschen schränken selbst ihren Geist ein und passen sich an alles an, was ihnen als „Chance“ angeboten wird, um nicht zu verhungern, ihre Kinder großzuziehen und nicht in der Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe zu landen. Sie entwickeln die Einstellung, als käme es auf sie gar nicht an und die Reichen und Mächtigen machten sowieso, was sie wollten.
  • Und die Mächtigen? Auch sie sind in diesem System der Geldvermehrung im Grunde ohnmächtig den Ränkespielen der Reichen und Superreichen ausgeliefert. Sie sind ihnen zu Diensten und fristen ein einsames Dasein in ihren exklusiven Zirkeln, stets in Angst vor ihrem Machtverlust. Auch sie macht das Geld, das sie dabei auf ihre Seite bringen, nicht wirklich frei und glücklich.

Erkenne Dich selbst

Gnothi seauton (γνῶθι σεαυτόν) „Erkenne Dich selbst!“ ist eine von drei apollonischen Weisheiten aus dem antiken Heiligtum von Delphi. Die zwei weiteren lauteten „Meden agan“ (Μηδὲν ἄγαν) „Nichts im Übermaß!“ und „Ei“ (Εἶ) „Du bist“. Die Inschriften wurden spätestens ab Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr. an den Säulen der Vorhalle des Apollontempels in Delphi angebracht.[7]

Zu erkennen, dass ich mir mit meiner eigenen Psyche selbst im Weg stehe, tatsächlich ein glücklicher Mensch zu sein, ist der erste Schritt. Dann verstehe ich, dass ich psychisch traumatisiert bin und von meinen Mitmenschen fortlaufend weiterhin traumatisiert werde, gerade auch von denen, auf die ich besonders vertraue – früher meinen Eltern, jetzt den Politikern, die ich sogar gewählt habe. Das ist ein sehr schmerzhafter Erkenntnisprozess. Er führt zunächst zu vielfältigen Abwehrreaktion, macht zeitweise sowohl depressiv wie aggressiv.

Aber diese Selbsterkenntnis ist nach meiner Überzeugung zutiefst heilsam und gesundheitsförderlich und der einzig sinnvolle Weg aus dem persönlichen wie gesellschaftlichen Trauma-Trancezustand. Dann erkenne ich, warum ich meine emotionalen und geistigen Potentiale für ein gutes Leben nicht nutze und wo auch ich andere Menschen in meiner emotionalen Stumpfheit traumatisiere. Wo ich selbst gesellschaftliche Verhältnisse unterstütze oder toleriere, die im Grund genommen völlig absurd sind.

Wenn ich das begreife, überhöhe mich über niemanden mehr, will keinen anderen Menschen mehr beherrschen, zwangsbeglücken oder mir seine Dienste mit Geld erpressen. Ich kann dann meine Intelligenz und Tatkraft dafür nutzen, ein empathisches Miteinander in größeren Gemeinschaften selbstbestimmter Menschen zu schaffen.

Hier noch der Link zu einer sehr differenzierten Internetseite des Kinderarztes Dr. med. Martin Hirte

 

Quellen:

[1] https://cvd.bundesregierung.de/cvd-de/pressekonferenzen-briefings/pressestatement-von-bundeskanzlerin-merkel-im-rahmen-der-who-spenden-videokonferenz-1746960 abgerufen am 24.4.2020

[2] https://www.rubikon.news/artikel/der-pseudo-heilsbringer abgerufen am 24.4.2020

[3] https://www.zentrum-der-gesundheit.de/impfschaden.html abgerufen am 4.5.2020

[4] https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-unklarheit-bei-immunitaet-nach-corona-infektion.676.de.html?dram:article_id=475609 abgerufen am 4.5.2020

[5] https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/impfpflicht-durch-die-hintertuer-li.82643 abgerufen am 3.5.2020 abgerufen am 3.5.2020

[6] https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/impfpflicht-durch-die-hintertuer-li.82643 abgerufen am 3.5.2020

[7] https://reise-zikaden.de/zitate-aus-der-antike-gnothi-seauton-erkenne-dich-selbst/ abgerufen am 4.5.2020