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Prof. Dr. Franz Ruppert

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Gerade jetzt, wo wir uns gegenseitig ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2020 wünschen, nimmt der 3. Weltkrieg weiter Fahrt auf.

 

Senat, Kongress und Präsident der USA verabschieden mehrheitlich ein Gesetz, das den weiteren Bau der Gasline-Pipeline "Northstream 2" von Russland nach Deutschland mit allen Mitteln verhindern soll. Nähere Informationen hier.

Das ist eine knallharte wirtschaftliche Kriegserklärung der USA an Deutschland und Europa. Der Krieg, den die USA gegen Russland seit dem Ende des 2. Weltkriegs auch als Wirtschaftskrieg führen, bezieht grundsätzlich alle Staaten ein, die mit dem erklärten Hauptfeind ("Die Russen") solche Geschäfte machen, die diesen nicht schwächen, sondern stärken. Wenn Geschäfte, dann dürfen es nur solche sein, die die Beteiligten vom US-Dollar abhängig machen.

Vermutlich wird Deutschland als der Verlierer im 2. Weltkrieg in dieser Situation das tun, was Menschen gewöhnlich in Ohnmachtssituationen tun: sich innerlich noch extremer aufspalten, sich mit dem Aggressor identifizieren und mit solchen Überlebensanteilen weiterhin an die USA als Retter und Friedensmacht glauben, wie sie es ja schon seit 1945 gewohnt sind.

Entsprechend reagiert Herr Putin, will die Pipeline nun selbst mit russischen Schiffen verlegen und kündigt eine neue Superrakete an, die Russland unbesiegbar machen und den amerikanischen Raketen-Abwehrschirm überwinden könne. näheres dazu hier. Auch das militärische Wettrüsten geht also weiter. Bei einem Schlagaustausch wird es mit Sicherheit keine Gewinner, sondern nur Verlierer geben. Verlierer dieses Wahnsinns sind wir alle ohnehin heute bereits angesichts der Umweltzerstörung und der Ressourcenvernichtung, die der militärisch-industrielle Komplex tagtäglich bewirkt.

Wie freier, ehrlicher und unbeschwerder würden wir Menschen unsere Feststage feiern können, wenn statt Konkurrenz Kooperation das Prinzip unseres Wahrnehmens, Fühlens, Denkens und Handelns wäre.

Was wünsche ich mir also zu Weihnachten und für das Neue Jahr? Dass alle Kriegstreiber auf dieser Erde endlich eine IoPT-Therapie beginnen. Dass sie den Mut haben, sich ihre traumatisierende Kindheit anzuschauen, sich nicht weiterhin feige davor drücken, um sich stattdessen in hemmungslose Aggressionen ("Ich bin der Größte und ich werde es Euch allen zeigen!") gegen völlig Unschuldige hineinzusteigern und ihren wirren Fanatasien des unbesiegbaren Helden nachzuhängen.

Obwohl sie sicher das Geld haben, sich eine solche Therapie zu leisten, biete ich sie ihnen auch gerne kostenlos an. Einen größeren Sieg werden sie in ihrem Leben sicher nicht erreichen können, als den Verrat an sich selbst zu beenden. Das wahre Gold, das jedem Währungsverfall widersteht, werden auch sie nur in ihrem eigenen Ich finden.

Ich wünsche uns allen, dass wir uns angesichts dieser Weltlage nicht in die vielschichtigen Täter-Opfer-Dynamiken des 3. Weltkriegs hineinziehen lassen und blind Partei für die eine oder andere Seite ergreifen, sondern aus dieser kollektiven Trance erwachen. Dass wir nicht einfach den Kopf in den Sand stecken und alles real Bedrohliche verdrängen. Dass wir zuversichtlich den Bezugspunkt in uns selbst halten und bei uns bleiben. Nur so wird es ein gutes Neues Jahr 2020.

 

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